Copperheads

Copperheads ist ein Spitzname für die Stadtwache von Jalizar. SIe fungiert gleichzeitig auch als Armee der Stadt. Hat aber schon vor dem Sturm der Valk keine Einsätze mehr außerhalb der Stadt gesehen.

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Die Copperheads haben einen extrem schlechten Ruf. Sie seien schlecht ausgebildet, benähmen sich schlecht und seien durch und durch korrupt. Wahrscheinlich haben sie diesen Ruf zu Recht. Niemand tritt der Wache bei, um für Recht und Ordnung zu sorgen oder weil er zum sozialen Frieden in der Stadt beitragen will. Und so verfügen die Adelsfamilien und die Handelshäuser selber über bedeutend besser ausgerüstete und ausgebildete Truppen, denen die Stadtwache nichts entgegen zu setzen hat.

Hinzu kommt, dass traditionell die einzelnen Bezirke “ihre” Stadtwachen zu unterstützen haben. Unterbringung und Ernährung Bau und Ausgestaltung der Kasernen sind nicht Stadtsache sondern Bezirksangelegenheit. Das hat dazu geführt, dass in den ärmeren Regionen der Stadt kaum jemand das Bedürfnis hat, zur Wache zu gehen, während die reicheren Stadtteile fast überversorgt sind.

Ihren Spitznamen haben die Wachen übrigens nicht wegen des Metalls, denn die Helme sind aus Eisen, sondern von ihrem Ursprung. Vor langer Zeit hat ein heute vergessener König ein Söldnerregiment aus Northeim angeheuert, damit es die Straßen von Bettlern und Dieben befreit. Dies haben die Männer und Frauen so gut bewerkstelligt, dass sie ein dauerhaften Vertrag bekamen. Auf die Bewohner von Jalizar, die meistens dunkelhaarig sind, war der Anblick der blonden und rothaarigen Northeimer sehr beeindruckend, so dass sie schnell zum Synonym für die Stadtwache wurden.

Copperheads

Beasts and Barbarians anachronist